Professionelle Scrum Trainings
Fundiertes Grundlagenwissen zum Scrum Framework – agile Prinzipien, Rollen, Events und Artefakte mit direkter Anwendung in einem Praxisprojekt. Als 2-Tages-Training oder flexibel verteilt, Präsenz oder Remote.
Auf einen Blick
- Niveau
- Einsteiger bis Mittelstufe
- Teilnehmer
- 6–14 Personen
- Sprache
- Deutsch / Englisch
- Zertifikat
- Teilnahmezertifikat
Zielgruppe
Scrum Master, Product Owner, Entwickler, Teams, Führungskräfte
Format & Dauer
2 Tage oder flexibel verteilt, Präsenz oder Remote
Voraussetzungen
Kein Vorwissen nötig – hilfreich ist ein konkreter Team- oder Produkt-Kontext, in dem das Gelernte direkt angewendet werden kann.
Wertversprechen
Praxisnahes Scrum-Verständnis, das sofort anwendbar ist – ohne Buzzwords, mit klaren Rollen, Events und Artefakten.
Scrum verstehen
statt nachsprechen
Viele Teams nutzen Scrum-Begriffe, ohne das Framework dahinter durchdrungen zu haben. Dailys werden zu Status-Meetings, Retrospektiven zu Pflichtterminen, der Product Owner zum Ticket-Verteiler. Dieses Training setzt bewusst tiefer an – und macht das zugrunde liegende empirische Denken erfahrbar.
Schulung anfragenEmpirie als Fundament
Scrum ruht auf drei Säulen: Transparenz, Inspektion und Anpassung. Wer diese Logik verstanden hat, trifft bessere Entscheidungen – auch dort, wo der Scrum Guide bewusst schweigt.
Accountabilities statt Titel
Product Owner, Scrum Master und Developer sind keine Job-Titel, sondern Verantwortlichkeiten im Team. Das Training macht sichtbar, wo diese enden – und wie sie produktiv ineinandergreifen.
Artefakte mit klarem Commitment
Product Backlog, Sprint Backlog und Increment sind jeweils an ein Commitment gebunden: Product Goal, Sprint Goal, Definition of Done. Erst zusammen entfalten sie ihre steuernde Wirkung.
Werte, die das Framework tragen
Commitment, Fokus, Offenheit, Respekt und Mut sind kein Poster an der Wand, sondern Voraussetzung dafür, dass Scrum überhaupt funktioniert. Das Training übersetzt die Werte in konkrete Verhaltensweisen.
Drei Module, zwei Tage, ein Praxisprojekt
Von den agilen Grundlagen über die Kernelemente des Scrum Frameworks bis zum Praxistag – mit durchgehendem Bezug zum mitgebrachten Team- oder Produktkontext.
Modul 1 – Agile Grundlagen
- • Agile Werte & Prinzipien: das Manifest für agile Softwareentwicklung und seine Konsequenzen
- • Empirische Prozesssteuerung: Transparenz, Inspektion, Anpassung als Entscheidungsrahmen
- • Lean Thinking: Verschwendung erkennen, auf das Wesentliche fokussieren
- • Überblick Scrum Framework: wo Scrum bewusst schweigt und wo es klare Regeln setzt
Modul 2 – Vertiefung Scrum Framework
- • Scrum-Werte: Commitment, Fokus, Offenheit, Respekt, Mut – und ihr Bezug zum Alltag
- • Accountabilities: Product Owner, Scrum Master, Developer – Aufgaben, Grenzen, Zusammenspiel
- • Events: Sprint, Sprint Planning, Daily Scrum, Sprint Review, Retrospektive – Zweck und Timeboxes
- • Artefakte & Commitments: Product Backlog/Product Goal, Sprint Backlog/Sprint Goal, Increment/Definition of Done
Modul 3 – Praxistag
- • Produktvision & User Stories nach INVEST – vom Bedürfnis zur umsetzbaren Anforderung
- • Story Mapping nach Jeff Patton: das Big Picture bauen und Releases schneiden
- • Backlog Refinement und Priorisierung: MoSCoW, Kano, WSJF im Vergleich
- • Prognosetechniken & Release-Planung: Planning Poker, Velocity, Burn-Down/Burn-Up
Scrum Framework sicher einordnen
Accountabilities, Events, Artefakte und Commitments des Scrum Guide 2020 sauber benennen – und wissen, was bewusst offen gelassen wird
Empirie im Team verankern
Transparenz, Inspektion und Anpassung als Entscheidungsrahmen nutzen – statt Scrum-Events zu reinen Pflichtterminen werden zu lassen
Rollen bewusst ausfüllen
Product Owner, Scrum Master und Developer im Zusammenspiel verstehen – und typische Anti-Pattern (Proxy-PO, Scrum Master als Projektleiter) erkennen
Backlog-Arbeit wirksam gestalten
User Stories nach INVEST schreiben, per Story Mapping strukturieren und mit MoSCoW, Kano oder WSJF priorisieren
Planung und Prognose beherrschen
Planning Poker, Velocity und Burn-Down/Burn-Up-Charts einsetzen, um Sprints und Releases realistisch zu planen
Scrum im eigenen Kontext übersetzen
Das Framework auf den eigenen Team- oder Produktkontext anwenden – inklusive sinnvoller Ergänzungen aus Lean, Kanban und klassischer Produktarbeit
Was Teilnehmende mitnehmen
Ziel ist nicht, den Scrum Guide auswendig zu kennen, sondern ihn zu verstehen – und das Framework mit passenden Techniken auf den eigenen Kontext zu übersetzen.
Wo Scrum besonders trägt
Scrum ist ursprünglich aus der Produktentwicklung entstanden – lässt sich aber in vielen wissensintensiven Kontexten anwenden, in denen Anforderungen sich entwickeln und Ergebnisse iterativ entstehen.
Produktentwicklung
Digitale Produkte, bei denen Kundenbedürfnisse, Markt und Technologie laufend neu bewertet werden müssen – Scrums Kernanwendungsfall.
IT-Projekte
Individualentwicklungen, Plattform-Projekte und Integrationsvorhaben, in denen Umfang und Design sich über die Laufzeit noch konkretisieren.
Marketing-Teams
Kampagnen, Content und Growth-Initiativen, bei denen kurze Feedback-Zyklen und iterative Anpassung den Wirkungsgrad bestimmen.
Service-Teams
Interne Services und Operations-Einheiten, die wiederkehrende Aufgaben mit Entwicklungs- und Verbesserungsarbeit balancieren müssen.
Research & Analytics
Daten- und Forschungsvorhaben, bei denen Hypothesen schrittweise geprüft und Erkenntnisse inkrementell geliefert werden.
Crossfunktionale Initiativen
Transformations- und Innovationsprogramme, in denen verschiedene Fachbereiche eine gemeinsame Taktung und klare Ergebnisorientierung brauchen.
Was Teilnehmende mitbringen
Kein Vorwissen nötig
Das Training richtet sich an Einsteiger und Teams mit ersten Berührungspunkten. Scrum-Begriffe, Rollen und Events werden von Grund auf eingeführt.
Team- oder Projektkontext
Am wirkungsvollsten wirkt das Training, wenn Teilnehmende einen konkreten Team- oder Produkt-Kontext mitbringen – das Gelernte lässt sich direkt übersetzen.
Laptop für Übungen
Für Backlog- und Story-Mapping-Übungen ist ein Laptop mit Browser empfohlen. Im Remote-Format wird zusätzlich ein Videocall-Client benötigt.
Offenheit für empirisches Arbeiten
Scrum lebt von Transparenz, Inspektion und Anpassung. Die Bereitschaft, eigene Annahmen zu hinterfragen und in kurzen Zyklen zu lernen, ist die wichtigste Voraussetzung.
Häufige Fragen
Für wen lohnt sich das Scrum Training?
Ist Scrum ein Prozess oder ein Framework?
Warum 2 Tage – und geht es auch verteilt?
Werden Scrum Master und Product Owner zusammen ausgebildet?
Wird ein offizielles Zertifikat (PSM, PSPO, CSM) vergeben?
Präsenz oder Remote?
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Hybrides Projektmanagement
Klassische und agile Ansätze strategisch kombinieren.
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Scaled Agile Framework – Zertifizierung zum SAFe® Agilist.
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Geschäftsbereichsleitung «Handel», Prokurist
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